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Die Projektpartner
des Jahrhundertprojektes
Die Planung der Regional-Stadtbahn Linz erfolgt im Auftrag des Landes Oberösterreich durch die Schiene OÖ GmbH & Co KG, die als landeseigene Infrastrukturgesellschaft fungiert. Die Finanzierung der Regional-Stadtbahn Linz erfolgt durch ein Zusammenspiel mehrerer öffentlicher Stellen: das Projekt wird finanziert durch Mittel des Bundes, des Landes Oberösterreich und durch eine Mitfinanzierung der Stadt Linz.
Um ein solches generationsübergreifendes Projekt auf Schiene zu bringen, braucht es die Zusammenarbeit vieler Institutionen und Partner. Mit diesen befindet sich die Schiene OÖ im Rahmen der Projektplanung in regelmäßigem Austausch und engen Abstimmungen.
Schiene OÖ
GmbH & Co KG
Die Schiene OÖ GmbH & Co KG ist ein Tochterunternehmen der OÖ Verkehrsholding GmbH und wurde am 18. April 2013 gegründet. Sie ist zuständig für die Planung, Errichtung, den Betrieb und die Instandhaltung von Infrastrukturprojekten im Öffentlichen Verkehr in Oberösterreich – sowohl auf der Schiene als auch darüber hinaus.
Seit Jahresbeginn 2022 arbeitet die Schiene OÖ gemeinsam mit ILF Consulting Engineers Austria GmbH und Schimetta Consult ZT GmbH als zentrale Planungspartner an der Umsetzung der Regional-Stadtbahn Linz.
Beide Unternehmen zählen zu den renommiertesten Ingenieurbüros Österreichs mit umfangreicher Erfahrung in Eisenbahn- und Straßenbahnprojekten – darunter die Verlängerungen der Straßenbahn Richtung Leonding und Traun sowie zahlreiche ÖBB- und internationale Großprojekte.
Finanzierung
durch Bund, Land und Stadt
Für den innerstädtischen Abschnitt der Regional-Stadtbahn Linz wurden zwei Vereinbarungen gemäß Art. 15a B-VG abgeschlossen. Der größte Teil der Planungen ist über eine bereits 2021 geschlossene Artikel 15a-Vereinbarung (zwischen Bund und Land) finanziert, darin sind bis zu 26,5 Mio. EUR abgesichert. Der maßgebliche Teil der Kosten für den innerstädtischen Abschnitt der Regional-Stadtbahn wird über die 2024 geschlossene Artikel 15a-Vereinbarung finanziert. Diese umfasst die gesamten Errichtungskosten – also auch Grundeinlösekosten und weitere Planungsteile, darunter der gesamte Abschnitt Anbindung Auhof (vom Nahverkehrsknoten Urfahr-Ost bis Auhof). Durch diese Vereinbarung sind bis zu 939 Mio. EUR abgesichert.
In der Vereinbarung wird festgehalten, dass der Bund 50 Prozent der Kosten übernehmen soll. 42,5 Prozent wird das Land OÖ beisteuern und 7,5 Prozent die Stadt Linz, deren Kostenanteil mit 50 Millionen Euro gedeckelt ist.